Die Taufe

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Sie ist das erste von sieben Sakramenten. In ihr spricht Gott sein unauslöschliches JA zu uns Menschen aus. Bei der Taufe feiern wir, dass Gott jedem Menschen mit unendlicher Liebe zugewandt ist, unabhängig von seiner Lebensleistung, von Ansehen, Bedeutung, Gesundheit... Diese Liebe kann niemals verloren gehen.


Wo melde ich eine Taufe an?

Die Anmeldung zur Taufe und die Vereinbarung eines Tauftermins erfolgt im Pfarrbüro (Tel. 02655 – 1342). Bei der Anmeldung bringen Sie bitte eine Geburtsbescheinigung für religiöse Zwecke, ausgestellt durch das Standesamt des Geburtsortes des Täuflings, mit. Wenn vorhanden können Sie auch das Stammbuch der Familie mitbringen.

 

Welche Vorbereitungen gehen einer Taufe voraus?

Es wird ein Termin zum Taufgespräch mit dem Pfarrer vereinbart. Darin wird die Taufe vorbereitet.

 

Kann ein Kind getauft werden, obwohl die Eltern nicht kirchlich verheiratet sind?

Selbstverständlich kann ein Kind auch getauft werden, wenn die Eltern nicht kirchlich verheiratet sind.

Einzelne Fragen, die sich aus besonderen familiären oder konfessionellen Situationen ergeben, werden im Taufgespräch mit dem Pfarrer besprochen.

 

Wer kann Taufpate sein?

Der Taufpate soll den Täufling auf seinem Weg zum Glauben begleiten. Der Pate muss daher getauft und gefirmt sein, Mitglied der römisch-katholischen Kirche und mind. 16 Jahre alt sein. Aus der Kirche Ausgetretene können kein Taufpate werden. Der Patenschein wird vom Wohnsitzpfarramt des Paten ausgestellt.

 

Häufig wählen die Eltern Taufpaten, mit denen sie selbst eine enge persönliche Bindung haben, weil sie hoffen, dass dadurch auch ein persönlicher Kontakt zum Täufling erleichtert wird. Auch hoffen die Eltern, dass ein persönlich nahestehender Pate dem Täufling in menschlichen, existentiellen Notsituationen eher zur Seite stehen wird. Persönlich nahestehende Menschen sind hingegen nicht stets auch überzeugte, ihren Glauben lebende katholische Christen. Auch können Freundschaften zu Ende gehen. Die sich hieraus ergebenden Fragen sollten eingehend mit dem Pfarrer besprochen werden. Denn es ist möglich, mehrere Paten zu wählen.

 

Können auch Christen anderer Konfessionen (z.B. evangelisch) Paten des Täuflings sein?

Es muss nur einer der Paten katholisch sein. Ein nicht-katholischer Christ wird nicht Taufpate, sondern Taufzeuge. Mehr als zwei Paten sind nach katholischem Kirchenrecht nicht vorgesehen.

 

Wenn Sie nicht in unserer Pfarreiengemeinschaft wohnen

Die Taufe bedeutet Aufnahme in die Gemeinde, es sollte daher immer eine Taufe in der Gemeinde des Wohnsitzes bevorzugt werden. Sollten gute Gründe dennoch für eine Taufe in unserer Pfarreiengemeinschaft sprechen, so benötigen Sie einen sog. Entlassschein Ihres Wohnsitzpfarramts.

 

Welche Bedeutung hat die Taufkerze?

Die Taufkerze wird während der Tauffeier an der Osterkerze entzündet. Ihr Licht soll Symbol für die Beziehung zu Gott und den Menschen sein. Der Täufling nimmt die Taufkerze mit nach Hause, sie dient als Erinnerung an seine Taufe. Zu besonderen Anlässen (z. B. Kinderkommunion) wird sie entzündet.

 

Das Chrisam

Die Salbung mit Chrisam bedeutet, dass jeder Mensch zu jeder Zeit eine bedeutsame Person ist, weil von Gott geliebt.

 

Das Taufkleid

Das weiße Taufkleid gilt als Sinnbild für den Beginn eines neuen Lebens. Die Farbe Weiß symbolisiert u. a. das Gewand Jesu am Tage seiner Verklärung, sowie die Farbe der Auferstehung. In vielen Familien wird das Taufkleid von Generation zu Generation vererbt. Sollten Sie nicht im Besitz eines Taufkleides sein, sprechen Sie dies bitte beim Taufgespräch an.

 

 

Benötigte Unterlagen  wann
□ Geburtsbescheinigung für religiöse Zwecke
zum Taufgespräch
□ evtl. Entlassschein
vor der Taufe
□ evtl. Stammbuch
vor der Taufe
□ Patenschein(e)
vor der Taufe


Sollten Sie noch Fragen haben, so steht Ihnen das Pfarrbüro und das Team der Seelsorger gerne zur Verfügung!

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 21. Dezember 2011 um 14:47 Uhr